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Verordnung über das Verzeichnis wertvollen Kulturgutes nach dem Kulturgüterrückgabegesetz|(Kulturgüterverzeichnis-Verordnung - KultgVV)

 

 


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Verordnung über das Verzeichnis
wertvollen Kulturgutes nach
dem Kulturgüterrückgabegesetz
(Kulturgüterverzeichnis-Verordnung -
KultgVV)

KultgVV

Ausfertigungsdatum: 15.10.2008

Vollzitat:

"Kulturgüterverzeichnis-Verordnung vom 15. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2002)"

Fußnote

(+++ Textnachweis ab: 23.10.2008 +++)

Eingangsformel

Auf Grund des § 14 Abs. 3 des Kulturgüterrückgabegesetzes vom 18. Mai 2007 (BGBl. I S.
757, 2547) verordnet die Bundesregierung:

§ 1 Anwendungsbereich

(1)
Diese Verordnung regelt das Verfahren und die Voraussetzungen bei der
Erstellung, Führung und Aktualisierung des Verzeichnisses wertvollen Kulturgutes der
Vertragsstaaten nach § 14 des Kulturgüterrückgabegesetzes vom 18. Mai 2007 (BGBl. I S.
757, 2547).
(2)
Das Verzeichnis enthält die Gegenstände, die von den Vertragsstaaten als besonders
bedeutsam bezeichnet worden sind (§ 6 Abs. 2 Satz 2 des Kulturgüterrückgabegesetzes).

§ 2 Gliederung des Verzeichnisses

(1) Das Verzeichnis ist nach den Vertragsstaaten gegliedert. Jeder aufgeführte
Gegenstand erhält eine Kennzeichnung, die sich aus mindestens fünf Stellen
zusammensetzt. Die ersten drei Stellen bezeichnen den Vertragsstaat, in dessen
Verzeichnis das Kulturgut eingetragen ist, gemäß der Buchstabenkodierung ISO 3166Alpha-3. Die vierte Stelle kennzeichnet die Art des Gegenstandes nach folgendem
Schlüssel:

- 1

Archive 0
Gemälde
Glasmalereien
Handzeichnungen und Grafiken
Bibliotheksgut
Skulpturen
kunstgewerbliche Gegenstände
Münzen und Medaillen
Sammlungen mit Ausnahme der Archive einschließlich Bibliotheken
sonstige Gegenstände 9.
Die weiteren Stellen geben die Reihenfolge der Eintragung durch den Vertragsstaat wieder.

 

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