Orale Fludara reinst Formulierung mit schneller Freisetzung des Wirkstoffes
Die vorliegende Erfindung betrifft eine schnellfreisetzende Tabletten-Formulierung mit
>99,19 % reinem Fludara (reinst Fludara)
als Wirkstoff in definierter Zusammensetzung der Restverunreinigungen.
Tabletten-Formulierungen mit Fludara in einer Reinheit von < 98 % sind bereits bekanht
In den nachfolgenden Arbeiten werden u. a. verschiedene Formulierungen und
Dosierungen aufgeführt (7 Modern Pharmaceutics, Chapters 9 and 10, Banker &
Rhodes, Editors, 1979 ; Liebennan et al., Pharmaceitical Dosage Forms : Tablets, 1981 ;
Ansel, Introduction to Pharmaceutical Dosage Forms 2nd Edition, 1976).
In der US 3,903, 297 wird exemplarisch eine Tabletten-Formulierungen aus Wirkstoff mit
Lactose, mikrokristalliner Cellulose, kolloidalem Siliciumdioxid und Magnesiumstearat
beschrieben (Beispiel 2). Daß eine Formulierung auch Croscaramellose-Na enthalten
kann, ist ebenfalls exemplarisch beschrieben (Beispiel 5). In der WO 00/71134 werden
allgemein Tabletten-Formulierungen aus Lactose, mikrokristalliner Cellulose,
kolloidalem Siliciumdioxid, Croscaramellose-Na und Magnesiumstearat beschrieben.
Ferner kann eine solche Zusammensetzung eine chemotherapeutische Substanz
enthalten.
Aus der WO 97/40846 sind Tablettenüberzüge bekannt, die Hydroxypropylmethyl-
cellulose, Titandioxid und Pigmente, wie z. B. Eisenoxidpigmente enthalten.
Aus der WO 00/50423 sind Tabletten-Formulierungen aus Lactose, mikrokristalliner
Cellulose, Croscaramellose-Na, etc. bekannt, die sich schnell lösen.
In der 6,197, 785, EP 1065206, EP 819430, EP 1065204 und EP 985666 werden
verwendbare Tabletten-Formulierungen für die orale Applikation beschrieben, die aus
Lactose, mikrokristalliner Cellulose, kolloidalem Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
Croscaramellose-Na, Talcum, etc. bestehen. Als Wirkstoff kann u. a. Fludara enthalten
sein.
Fludara-Formulierungen, die den Wirkstoff in einer Reinheit von >99,5 % auweisen und
eine Definierte Zusammensetzung der Verunreinigungen des Wirkstofes in der
Formulierung offenbaren, sind bisher nicht bekannt.
Aus der WO 99/29710 ist der Wirkstoff Fludara mit einer Reinheit von >99,19 %
bekannt. Aber auch in diesem Stand der Technik wird keine definierte
Zusammensetzung des reinen, in einer Formulierung enthaltenen Fludara gegeben.
Es wäre deshalb auch wünschenswert, eine stabile. Tabletten-Formulierung zu haben,
die Fludara in hoher Reinheit mit definierter Konzentration an Rest-Verunreinigungen
aufweist, die schnellauflösend ist und damit den Wirkstoff schnell abgibt.
Es wurde nun gefunden, daß mit einer Tabletten-Formulierung, in der der Wirkstoff
Fludara in einer Reinheit von >99,19 % in nicht-mikronisierter, aber gesiebter Form, mit
definierter Konzentration an Rest-Verunreinigung vorliegt, die Nachteile der bekannten
Tabletten überwindet.
Die Tablettenformulierung umfaßt den Wirkstoff in einer Menge von 5 bis 100 mg,
vorzugsweise von 8 bis 75 mg, besonders bevorzugt in einer Menge von 10 bis 50 mg,
ausgewählt in einer Menge von 10 bis 20 mg.
Die bevorzugten Formulierungsstoffe sind Lactose, kolloidales Siliciumdioxid
mikrokristalline Cellulose (Avicel), Crosscaramellose-Natrium (Natriumcarboxymethyl-
cellulose) und Magnesium-Stearat.
Es sind aber auch andere, dem Fachmann allgemein bekannte Formulierungsstoffe
denkbar.
Die Formulierungsstoffe in der Tablette umfassen eine Gesamt-Menge von 100 bis 250
mg, vorzugsweise eine Gesamt-Menge von 120 bis 200 mg, besonders bevorzugt eine
Gesamt-Menge von 130 bis 180 mg.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit eine schnellfreisetzende Tabletten-
Formulierung, umfassend 1 bis 100 mg des Wirkstoffes Fludara in einer Reinheit von
>99,19 %, zusammen mit
Lactose Monohydrat,
kolloidalem Siliciumdioxid,
mikrokristalliner Cellulose (Avicel),
Croscaramellose-Na (Natriumcarboxymethylcellulose),
und Magnesiumstearat,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verunreinigungen im Fludara einen Prozentsatz wie
folgt nicht überschreiten :
0, 02 % 2-Fluor-9- (ß-D-arabino-furanosyl)-9H-purin-6-amin,
0, 12 % 6-Amino-9 (5-O-phosphono-ß-D-arabino-furanosyl)-9H-purin-2-ol,
0, 02 % 2-Fluor-9H-purin-6-amin,
0, 02 % 6-Amino-9H-purin-2-ol,
0, 05 % 2-Fluor-9- (5-O-phosphono- ß-D-ribofuranosyl)-9H-purin-6-amin,
0,1 % 9- (3, 5-0-diphosphono- ß-D-arabi-nofuranosyl)-2-fluoro-9H-purin-6-amin,
0,1 % 9- (2, 5-0-diphosphono- ß-D-ara-binofuranosyl)-2-fluoro-9H-purin-6-amin,
0, 02% 2-Fluor-9- (5-0-phosphono- ß-D-arabinofuranosyl)-9H-purin-6-amin,
0, 06 % 2-Ethoxy-9- (5-O-phosphono- ß-D-arabinofuranosyl)-9H-purin-6-amin,
0, 02% 2- (6-Amino-9H-purin-2-yl)-9- (5-0- phosphono-ß-D-ara-binofuranosyl)-
9H-purin-6-amin und O, 0'-Bis [2- (6-amino-2-fluor-9H- purin-9-yl)-5-deoxy-
a-D-arabinofuranos-5-yl]-phosphat,
0,1 % 9-(2-Chlor-2-deoxy-5-phosphono-ß-D-ara-binofuranosyl)-2-fluor-9H-
purin-6-amin und
0, 1 % 9- (2, 5-Anhydro- ß-D-arabino-furanosyl)-2-fluor-9H-purin-6-amin.
Bevorzugt ist eine schnellfreisetzende Tabletten-Formulierung, die
1 bis 70,00 mg des Wirkstoffes Fludara in einer Reinheit von >99,19 %, zusammen mit
50 bis 100 mg Lactose Monohydrat,
0,1 bis 5 mg kolloidales Siliciumdioxid,
40 bis 100 mg mikrokristalline Cellulose (Avicel),
1 bis 10 mg Croscaramellose-Na (Natriumcarboxymethylcellulose) und
0,5 bis 10 mg Magnesiumstearat umfaßt.
Besonders bevorzugt sind solche schnellfreisetzenden Tabletten-Formulierungen, die 1
bis 50,00 mg des Wirkstoffes Fludara in einer Reinheit von >99,19 %, zusammen mit 60
bis 90 mg Lactose Monohydrat,
0,5 bis 1 mg kolloidales Siliciumdioxid,
50 bis 90 mg mikrokristalline Cellulose (Avicel),
1,5 bis 5 mg Croscaramellose-Na (Natriumcarboxymethylcellulose) und
1 bis 3 mg Magnesiumstearat umfassen.
Ausgewählt ist eine solche schnellfreisetzenden Tabletten-Formulierungen, die 10 mg
des Wirkstoffes Fludara in einer Reinheit von >99,19 %, zusammen mit
74,75 mg Lactose Monohydrat,
0,75 mg kolloidales Siliciumdioxid,
60,00 mg mikrokristalline Cellulose (Avicel),
3,00 mg Croscaramellose-Na (Natriumcarboxymethylcellulose) und
1,5-2, 00 mg Magnesiumstearat umfassen.
Bevorzugt sind auch solche Formulierungen, die den Wirkstoff Fludara in einer Reinheit
von >99,37 % umfassen.
Noch bevorzugter sind solche Formulierungen, die den Wirkstoff Fludara in einer
Reinheit von >99,57 % umfassen.
Besonders bevorzugt sind solche Formulierungen, die den Wirkstoff Fludara in einer
Reinheit von >99,80 % umfassen.
Insbesondere bevorzugt sind solche Formulierungen, die den Wirkstoff Fludara in einer
Reinheit von >99,85 % umfassen.
Die erfindungsgemäßen Formulierungen werden gemäß allgemein bekannter Methoden
zu Preßmassen verarbeitet, die anschließend zu Tablettenkernen verpreßt werden.
Diese Tablettenkerne können mit allgemein bekannten Methoden mit Überzügen
versehen werden. Es können im Prinzip alle dem Fachmann bekannten Überzüge
verwendet werden. Ein bevorzugter Überzug umfaßt z. B. die folgenden Bestandteile
1 bis 5 mg, vorzugsweise 1 bis 3 mg, besonders bevorzugt 2,250 mg Hydroxypropyl-
methylcellulose,
0,1 bis 1 mg, vorzugsweise 0,1 bis 0,8 mg, besonders bevorzugt 0,450 mg Talkum,
0,1 bis 5 mg, vorzugsweise 0,1 bis 2 mg, besonders bevorzugt 1,187 mg Titandioxid,,
0,01 bis 0,1 mg, vorzugsweise 0,01 bis 0,05 mg, besonders bevorzugt 0,036 mg gelbes
Eisenoxidpigment und
0,01 bis 0,1 mg, vorzugsweise 0,01 bis 0,05 mg, besonders bevorzugt 0,036 mg rotes
Eisenoxidpigment.
Diese Überzüge sind ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Die erfindungsgemäßenTabletten-Formulierung können zur Herstellung eines
Medikaments zur Behandlung von Krebs verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung umfaßt somit auch die Verwendung der erfindungsgemäßen
Formulierungen zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Krebs.
Die nachfolgenden Beispiele beschreiben die Herstellung der erfindungsgemäßen
Fludara reinst Tabletten-Formulierungen sowie einen Vergleich der herkömmlichen
Zusammensetzung des <98 %-igen reinen Fludara mit dem >99,19 % reinem Fludara.
Beispiel 1
Herstellung einer Tabletten-Formulierung
Für die Herstellung einer erfindungsgemäßen Tabletten-Formulierung wird der Wirkstoff
Fludara (Fludarabinphosphat) zunächst gesiebt und anschließend mit Lactose
Monohydrat, mikrokristalliner Cellulose (Avicel) und kolloidalem Siliciumdioxid zu einer
etwa 30 %-igen Trockenmischung verarbeitet. Das Gemisch wird anschließend
ebenfalls gesiebt. Die Qualität bzw. Partikelgröße wird mittels Siebanalyse geprüft.
Anschließend werden Crosscaramellose Natrium (Natriumcarboxymethylcellulose) und
Magnesiumstearat in weiteren Mischsequenzen sukzessive zur Trockenmischung
zugegeben.
Die Preßmasse wird zu Tablettenkernen verpreßt.
Eine so hergestellte Tabletten-Formulierung umfaßt zum Beispiel die folgenden
Einzelbestandteile
Fludara >99,19 % reinst 10,00 mg
Lactose Monohydrat 74,75 mg
kolloidales Siliciumdioxid 0,75 mg
mikrokristalline Cellulose (Avicel) 60,00 mg
Croscaramellose-Na 3,00 mg
(Natriumcarboxymethylcellulose)
Magnesiumstearat 1, 5-2,00 mg
Anschließend werden die Tablettenkerne mit einer wässrigen Filmsuspension lackiert.
Ein solcher Filmüberzug umfaßt zum Beispiel die folgenden Bestandteile :
Hydroxypropylmethylcellulose 2,250 mg
Talkum 0,450 mg
Titandioxid 1, 187 mg
Eisenoxidpigment, gelb 0,036 mg
Eisenoxidpigment, rot 0,036 mg
Das Gesamtgewicht der Tablette beträgt 154 mg.
Die so hergestellten Filmtabletten könmnen anschließend weiter verarbeitet werden. So
können die Filmtabletten z. B. in Alu-Blister verpackt werden, wodurch die Stabilität der
Formulierung gewährleistet wird.
Beispiel 2
Vergleich einer herkömmlichen Zusammensetzung des <98 %-igen (97, 67%) reinen
Fludara mit dem >99,19 %, bzw. >99,57 % reinen Fludara und dem über einen
lonenaustauscher gereinigtem 99,19 %-igen Fludara.
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
Verbin-Strukturforrnel Chemischer Verunreinigungsanteil [%]
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% tonenau Batch Batch Batch
reines s-1 2 3
Fludara tausche
r-säule
1 2-Fluor-9- (ß- 0, 14 0, 01 0, 02 0, 01 0, 01
NH2 D-arabino-
furanosyl)-9H-
N N purin-6-amin
I
F N
HA
in-r
H 0
OU
2 6-Amino-9 (5- 1, 38 0, 33 0, 11 0, 09 0, 12
NH2 0-phosphono-
ß-D-arabino-
N furanosyl)-9H-
purin-2-ol
HA N
(HO), OPO-,
\LEZ
H
Hi
OH H
*reinst Fludara
Verbin-Strukturformel Chemischer Verunreinigungsanteil [%)
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% lonen-Batch Batch Batch
reines austau-1 * 2 * 3 *
Fludara scher-
säule
3 NH2 2-Fluor-9H-0, 03 0, 05 0, 02 0, 02 0, 02
purin-6-amin
N N
I
N
H
4 NH2 6-Amino-9H-0, 25 0, 02 < 0, 02 0, 02 < 0, 02
purin-2-ol
NON
H
HO N
H
5 NH2 2-Fluor-9- (5- 0, 02 0, 02 0, 04 0, 03 0, 05
0-phospho-
N no-ß-D-ri-
bofuranosyl)
F ß N/< N a m i n
F''N N-9H-purin-6-
amin
(HO) zOPO
Zu
H H
OH OH
OH OH
* reinst Fludara
Verbin-Strukturformel Chemischer Verunreinigungsanteil [%]
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% lonen-Batch Batch Batch
reines austau-1 2 3
Fludara scher-
säule
6 NH2 9- (3, 5-0- 0, 06 0, 06 0, 1 0, 09 0, 08
diphosphono
N N-ß-D-arabi-
§ l \\y nofuranosyl)
-2-fluoro-9H-
F N purin-6-amin
(HO) 20po
0
H H
H H
(HO) H
7 NH2 9- (2, 5-0- 0, 03 0, 02 0, 1 0, 09 0, 08
diphosphono
N~N ß-D-ara-
! binofuranosy
I)-2-fluoro-
F N N 9H-purin-6-
amin
(HO) zOPO
OZON
OH H
H I
OH H
* reinst Fludara
Verbin-Strukturformel Chemischer VerunreinigungsanteH [%]
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% lonen-Batch Batch Batch
reines austau-1 * 2 * 3 *
Fludara scher-
säule
8 2-Fluor-9- (5- 0, 02 0, 01 < 0, 02 < 0, 02 < 0, 02
O-phospho-
(HO) 2am H no-ß-D-
arabinofuran
H osyl)-9H-
purin-6-amin
H
N
\
9 NH2 2-Ethoxy-9-0, 26 0, 02 0, 06 0, 01 0, 01
(5-O-phos-
phono-ß-D-
arabinofuran
/\o » NwN osyl)-9H-
purin-6-amin
(HO) 20PO U d
H 0
Hui
H
H H
* reinst Fludara
Verbin-Strukturformel Chemischer Verunreinigungsanteil [%]
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% lonen-Batch Batch Batch
reines austau-1 * 2 * 3 *
Fludara scher-
säule
NH2 NH2 2- (6-Amino-
10 9H-purin-2-
N N yl)-9- (5-0-
phosphono-
ß-D-ara-
(HO) ZOPO binofuranosy
2 1)-9H-purin-
Ni 3 S 6-amin
H
H H
und 0, 05 0, 14 0, 02 0, 02 0, 02
und
11 O, 0'-Bis [2-
(6-amino-2-
fluor-9H-
0 0 F N> purin-9-yl)-5-
Y deoxy-a-D-
I I H H O F
NY N !-H H arabinofuran
NH, NH, + JR OS 5 yl]
OU H
phosphat,
Ammonium
salz
12 NH2 9-(2-Chlor-2-0, 05 0, 01 0, 06 0, 03 0, 1
doxy-5-
N phosphono-
ß-D-ara-
F N N binofuranosy
1)-2-fluor-9H-
(HO) 2OPO purin-6-amin
H Cl
H H
OH H
H H
* reinst Fludara
Verbin-Strukturformel Chemischer Verunreinigungsanteil [%]
dungs Name nach
Nr. IUPAC
<98% lonenaus-Batch Batch Batch 3
reines tauscher-1 * 2 * *
Fludara säule
13 9- (2, 5- 0, 04 0, 12 0, 06 0, 03 0, 1
NH2 Anhydro-ß-
D-arabino-
Nt N furanosyl)-2-
fluor-9H-
purin-6-amin
FUN N
o JH
% Verunreinigung-Gesamt : 2, 33 0, 81 < 0, 63 < 0, 43 < 0, 63
% Reinheit 97, 67 99, 19 >99, 37 >99, 57 >99, 37
* reinst Fludara
Die Ergebnisse zeigen, daß eine Formulierung aus käuflichem Fludara (maximal 97,67 %-iges
Fludara) oder eine Formulierung mit über einen lonenaustauscher gereinigtem Fludara
(maximal 99,19 %-iges Fludara) deutlich mehr verunreinigende Nebenprodukte aufweisen, als
das in den erfindungsgemäßen Formulierungen enthaltene reinst Fludara (> 99,37 %-iges bis
> 99,57 %-iges Fludara).
Mit herkömmlichen Reinigungsverfahren, wie der sehr potenten lonenaustauschchromato-
graphie läßt sich nur ein recht mäßiger Reinheitsgrad erzielen.
Die erfindungsgemäßen Fludara-Formulierungen enthalten das über das Natriumsalz
freigesetzte reinst Fludara, was bereits in der WO 99/29710 beschrieben wird. Ein noch
höherer Reinheitsgrad des Fludara kann über das Kaliumsalz (99,8 %) oder über das
Lithiumsalz (99, 85 %) hergestellt werden.